Musik und Sprache Programm 2017


21. Mai 2017

Harfenkonzert


18. Juni 2017

Goldmund Quartett


09. Juli 2017

Trio Kontra


27. August 2017

Meister des klassischen Saxophons


17. September 2017

Lutz Görner: Ein Liszt Abend


 


21. Mai 2017
Sonntag, 18:00 Uhr

Harfenkonzert

Beschreibung folgt in kürze

 



 



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18. Juni 2017
Sonntag, 18:00 Uhr

Goldmund Quartett

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello



Franz Schubert
(1797-1828)

Streichquartett in Es Dur D87 op. post. 125 Nr.1

Alban Berg
(1885-1935)
Streichquartett op. 3
Pause  
Joseph Haydn
(1732-1809)
Streichquartett G Dur op. 54,1
Hob. III:58
Robert Schumann
(1810-1856)
Streichquartett in F Dur op. 41/2


Das Goldmund Quartett zählt zu den gefragtesten Nachwuchsquartetten Deutschlands.
Die vier Musiker lernten sich bereits zu Schulzeiten in der Jugendakademie der Hochschule für Musik und Theater München kennen. Durch die gemeinsame Begeisterung für die Kammermusik entstand die Idee, ein Streichquartett zu gründen. Seit Oktober 2014 studiert das Quartett bei Günter Pichler, Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Des Weiteren arbeitet das Quartett mit Gerhard Schulz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Das Quartett gibt regelmäßig Konzerte in ganz Deutschland und ist gern gesehener Gast internationaler Festivals. Weitere Reisen führten nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Kanada, China und in die USA. Zu den musikalischen Partnern gehören so renommierte Künstler wie Christopher Park, Christoph Poppen und Arabella Steinbacher. Der Bayerische Rundfunk und ARD zeichneten bereits mehrere Konzerte des Quartetts auf. 2013 gewann das Goldmundquartett den ersten Preis beim Wettbewerb um den Kulturkreis Gasteig Musikpreis in München. 2014 wurden sie Preisträger des internationalen August-Everding Musikwettbewerbs und gewannen im selben Jahr den 1. Preis beim Schoenfeld International String Competition in Harbin (China). 2015 erspielten sie sich ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurden in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.


 


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09. Juli 2017
Sonntag, 18:00 Uhr

Trio Kontra

Johanna Pichlmair, Violine
Andreas Ehelebe, Kontrabass
Georg Michael Grau, Klavier




Johann Sebastian Bach
(1685-1750)

Sonate in c-Moll BWV 1024 für Violine und Basso continuo
(Violine, Kontrabass und Klavier)

Krzystof Penderecki
(*1933)
Duo concertante für Violine und Kontrabass
Giovanni Bottesini
(1821-1889)
Duo concertante für Violine, Kontrabass und Klavier
Pause

 
Sergej Rachmaninow
(1873-1943)
Trio élégique Nr. 1 in g-Moll
Astor Piazzolla
(1921-1992)

Las 4 Estaciones Portenas
(Die 4 Jahreszeiten von Buenos Aires)





Johanna Pichlmair (*1990), Violine, geboren in Judenburg/Österreich, begann 2008 ihr Studium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg. Ab 2009 studierte sie bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin, seit 2014 bei Nora Chastain an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. Canetti International Violin Competition, Internationaler Wettbewerb Fritz Kreisler; 2013 erhielt sie beim Internationalen Bodensee-Musikwettbewerb den 1. Preis und Publikumspreis, 2014 beim Internationalen Wettbewerb Pacem in Terris den 2. Preis. 2015 wurde sie beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Solistisch ist sie an vielen renommierten Festivals zu hören. Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2012 spielt sie eine Violine von Joseph Guarneri Filius Andreae, Cremona 1735.

Andreas Ehelebe (*1994), Kontrabass, in Wernigerode geboren, erhielt seit frühester Kindheit Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren wechselte er zum Kontrabass und wurde zunächst von Andreas Nettels, später von Frithjof-Martin Grabner an der Hochschule für Musik und Theater „Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig unterrichtet. Orchestererfahrung sammelte er u.a. in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Würtembergischen Kammerorchester Heilbronn, im SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2015 wurde er mit einem Stipendium ausgezeichnet und für die Saison 2016/2017 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Außerdem erhielt er beim Internationalen Bodensee-Musikwettbewerb in Überlingen 2015 den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Seit dem Wintersemester 2013/2014 studiert er an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Dorin Marc.

Georg Michael Grau (*1989), Klavier, geboren in Lauingen/Donau, erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Edelgard Lübke in Sontheim/Brenz und war später Vorstudent bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart und bei Elza Kolodin in Freiburg. Er begann sein Musikstudium an der Hochschule für Musik Freiburg und setzte es in der Klasse von Michael Hauber an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort. Als Stipendiat des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes absolvierte er sein Masterstudium bei Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Nun studiert er bei Michael Hauber im Studiengang Konzertexamen. Er konzertierte als Solist und Kammermusiker bei verschiedensten Festivals, u.a. bei den BBC Proms in London, und trat mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern und den Münchner Symphonikern auf. Er erhielt viele Preise und Auszeichnungen, u.a. beim Lilian Davies Beethoven Prize (London) und dem Steinway-Wettbewerb Hamburg.




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31. Juli 2016
Sonntag, 18:00 Uhr

Saxophonkonzert
Die Meister des Klassischen Saxophons

Arno Bornkamp, Saxophon
Vincent David, Saxophon
Jan Schulte-Bunert, Saxophon

Programm folgt  
   
   
   
   
   
   
   
   


Arno Bornkamp Vincent David Jan Schulte-Bunert

Arno Bornkamp aus Holland studierte Klassisches Saxophon in Amsterdam, Frankreich und Japan. Er hat viele Auszeichnungen erhalten und gilt als einer der einflussreichsten Solisten im klassischen Repertoire. Er arbeitet eng mit Komponisten zusammen, und verschiedenste Werke wurden eigens für ihn geschrieben. Seit 1995 ist er Professor für Saxophon am Konservatorium von Amsterdam und gibt als international anerkannter Lehrer Meisterklassen auf der ganzen Welt.

Vincent David studierte in Paris und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Er arbeitet mit verschiedenen Komponisten zusammen, improvisiert Jazz und kontemporäre Musik und komponiert Werke für sein eigenes Instrument. Als Solist trat er mit zahlreichen Orchestern auf, u.a. mit dem „orchestre philharmonique de radio france“, dem „orchestre nationale de Toulouse“, „orchestre de la Suisse Romande“ und dem „National Taiwan Symphony Orchestra“. Er gibt Meisterkurse rundum die Welt.

Jan Schulte-Bunert ist Preisträger von vielen nationalen und internationalen Wettbewerben. Als Solist tritt er regelmäßig mit renommierten Orchestern auf, u.a. mit dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn und dem Staatstheater Saarbrücken. Seit 2002 wirkt Jan regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern mit und folgt Einladungen zu Meisterklassen in den USA, Europa und Asien.



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17. September 2017
Sonntag, 18:00 Uhr

Ein Lisztabend mit Lutz Görner und Nadia Singer

Lutz Görner, Rezitator
Nadia Singer, Klavier



Lutz Görner, ein renommierter Rezitator, bringt uns zusammen mit der Pianistin Nadia Singer in einer Mischung aus Poesie und Musik das Leben und die Werke des großen Komponisten Franz Liszt näher. Wir erfahren, welches Multitalent Liszt war, und hören u.a. die 2. und 13. ungarische Rhapsodie, la Campanella, Liebestraum und die Wasserspiele der Villa d’Este.


Lutz Görner wuchs im Rheinland auf und stand als Schüler in Statistenrollen und als Tänzer im Stadttheater Aachen auf der Bühne. Er wollte zunächst Theaterintendant werden, studierte in Köln Theaterwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie und besuchte dort die Schauspielschule. Es folgten Tätigkeiten an verschiedenen deutschen Bühnen als Bühnenarbeiter, Requisiteur, Schauspieler und Regisseur. Mitte der 1970er Jahre war Görner zunächst in München als Rezitator der Werke Heinrich Heines tätig. 1981 unternahm er zusammen mit Tahsin İncirci eine Tournee durch Deutschland unter dem Titel "Ich liebe mein Land" als Rezitator der Werke Nâzım Hikmet. Bis 1988 arbeitete er eng mit Ulrich Türk zusammen, der seine Programme und LPs musikalisch ausgestaltete. Programme wie Goethe für alle öffneten ihm die Stadttheater und Spielstätten auf der ganzen Welt. Görners Interpretation von Heinrich Heines Gedicht "Deutschland - Ein Wintermärchen" hatte im Großen Saal der Glocke in Bremen seine 1.000 Aufführung. Görner ging mit Programmen wie "Droste für alle", einem Brecht-Programm (musikalisch begleitet von Oliver Steller, Dietmar Fuhr und Bernd Winterschladen) und über Friedrich Schillers "Opiumschlummer und Champagnerrausch" (mit Stefan Sell) auf Tournee. Von 1992 bis 1999 leitete Görner in Köln sein eigenes „Rezitheater“. Im Fernsehen war Görner von 1993 bis 2010 durch die 200-teilige Serie „Lyrik für alle“ vertreten. Seit 2012 tritt Görner im Rahmen von ihm inszenierter und begleiteter Klavierabende auf. Diese Abende sind eine Mischung aus Literatur und Musik von Komponisten, meist des 19. Jahrhunderts, u.a. Franz Liszt, Frédéric Chopin, Richard Wagner und Ludwig van Beethoven sowie italienische Musik von Rossini, Donizetti, Bellini.

Nadia Singer stammt aus Rostow am Don. Mit drei Jahren begann sie mit dem Klavierspielen und schnell schon wurde ihr Talent sichtbar und dementsprechend, seit sie fünf war, gefördert. Sie studierte Musik in Rostow und legte dort ihr Konzertexamen ab. Seit ein paar Jahren lebt sie in Weimar, wo der berühmte St. Petersburger Pianist Grigory Gruzman sie betreut. Dieser führte sie innerhalb eines Jahres zum ersten Preis beim internationalen Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt/M.. Bis Ende 2020 wird Nadia Singer mit Lutz Görner auf Tournee gehen und ein Projekt entwickeln, das am Ende „Kosmos Liszt“ heißen wird und aus fünfzehn Bühnenprogrammen bestehen wird, die sich allesamt auf das Klavierwerk von Franz Liszt beziehen.

 


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