Musik und Sprache Programm 2016


22. Mai 2016

Trio Oliver Steller
(Gitarre, Saxophon, Kontrabass)

 

19. Juni 2016

Cellovirtuosen
Bruno Philippe und
Anastasia Kobekina



10. Juli 2016

Trio Levin-Drescher-Dupree
(Querflöte, Cello, Klavier)


31. Juli 2016

Meister des klassischen Saxophons


11. September 2016

Duo Stegmann
(Klavierduo)


 


22. Mai 2016
Sonntag, 18:00 Uhr

Trio Oliver Steller

Oliver Steller, Gitarre
Bernd Winterschladen, Saxophon
Dietmar Fuhr, Kontrabass

Trio Pierrot

Dass Lyrik aus vergangenen Zeiten nicht verstaubt und trocken sein muss, dass „Goethe und Konsorte“ es sogar mit Fernsehen, Video und Internet aufnehmen können, das beweist Oliver Steller mit seinem Programm „Von Goethe bis heute“. Er spricht uns singt Werke u.a. von Lessing, Heine, Hölderlin, Rilke und Tucholsky. Die gelungene Auswahl der neu zu entdeckenden Dichter und ihrer Texte aus drei Jahrhunderten bieten ohne Zweifel für jeden Geschmack etwas. Als einfühlsamer, aber auch gewagter Rezitator und begnadeter Gitarrist vermittelt Oliver Steller Literatur, haucht ihr neues, frisches Leben ein. Egal, ob man die Gedichte kennt oder nicht, sie bleiben hängen, prägen sich ein und verlangen, immer wieder gehört zu werden.


Oliver Steller, Gitarrist und Sänger, gab im Anschluss an ein Musikstudium in den USA und einem, Jahrzehnt als freischaffender Musiker, 1995 sein Debüt als Rezitator. Die FAZ bezeichnet Oliver Steller heute als „Stimme deutscher Lyrik“. Stellers Mischung aus Rezitation und Musik, aus gesprochenem und gesungenem Wort ist das, was ihn befähigt, die Gedichte zum Leben zu erwecken. Mit seiner sonoren Stimme brennt er die epochenübergreifenden Worte in uns ein. Sein Musikstudium in den USA und seine Studioarbeit mit den Bands von Carlos Santana und Miles Davis brachten ihm das Feeling für Blues und Jazz.

Bernd Winterschladen spielt Tenor-, Bariton- und Sopransaxophon sowie Bassklarinette. Er verbindet Traditionalismus und freies Spiel in einer Weise, die ihn zu einem der begehrtesten Musiker in den verschiedenen Stilarten gemacht hat. So spielte er u.a. mit der Kölner Kultband „The Piano Has Been Drinking“, „Trance Groove“ sowie in der „Harald Schmidt Show“.

Kontrabassist Dietmar Fuhr gehört zu den gefragtesten Bassisten Deutschlands. Auf Grund seiner musikalischen Erfahrung und Bandbreite, liest sich die Liste der Gruppen, mit denen er arbeitet wie das „Who is who“ der internationalen Jazz-Szene: Nils Wogram, Richie Beirach, David Liebman, Kurt Rosenwinkel, George Garzone, Bill Dobbins, Danny Gottlieb, Antonio Farao u.v.a.



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19. Juni 2016
Sonntag, 18:00 Uhr

Cellovirtuosen Bruno Philippe und Anastasia Kobekina

Bruno Philippe, Cello
Anastasia Kobekina, Cello
Anna Naretto, Klavier

Franz Schubert
(1797-1828)

Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll D 821
„Arpeggione"
Allegro moderato
Adagio
Allegretto

Vladimir Kobekin
(*1947)
„Narrenschiff“ für Violoncello solo

Peter Iljitsch Tschaikowski
(1840-1893)

Pezzo capriccioso h-Moll, op. 62
Anastasia Kobekina, Violoncello
Anna Naretto, Klavier
Pause  
Johann Sebastian Bach
(1685-1750)
Suite für Cello solo Nr. 3 C-Dur, BWV 1009
1. Prelude
Sergei Prokofiev
(1891-1953)
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 119
Andante grave
Moderato
Allegro, ma non troppo
Jérôme Ducros
(*1974)
Encore für Violoncello und Klavier
Bruno Philippe, Violoncello
Anna Naretto, Klavier

Arno Bornkamp Vincent David Jan Schulte-Bunert


Bruno Philippe (*1993), Violoncello, in Frankreich geboren, studierte zunächst am Conservatoire National de Région in Perpignan und anschließend bei Raphael Pidoux und Jérôme Pernoo am Conservatoire de Paris. Seit Oktober 2014 studiert er als Junger Solist an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Bruno Philippe ist regelmäßiger Gast bei großen Festivals und konzertierte bereits mit großen Künstlern wie Renaud Capuçon, Gary Hoffmann und Lise Berthaud. Er kann auf viele nationale und internationale Wettbewerbserfolge zurück blicken.


 

Anastasia Kobekina (*1994), Violoncello, erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 4 Jahren und wurde 2006 an das Moskauer Konservatorium in die Klasse von Olga Galochkina aufgenommen. 2010 wurde ihr im Rahmen der Cello Meisterkurse der Kronberg Academy der Landgraf von Hessen-Preis zugesprochen. Erste Preise gewann sie darüber hinaus bei zahlreichen Wettbewerben in ihrer Heimat. Seit 2012 studiert sie als Junge Solistin an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.


 

Anna Naretto (*1975), Klavier, in Savona, Italien, geboren, hat aus der Kammermusik und der Liedgestaltung den Mittelpunkt ihrer pianistischen Tätigkeit gemacht. Als Duo-Partnerin hervorragender Künstler ist sie gern gesehener Gast bei internationalen Konzertreihen und Festivals. Sie ist auch als Solorepetitorin und Orchestermitglied im Opernbereich aktiv, u.a. der Oper Frankfurt. Ihr künstlerisches Wirken auf der Bühne ergänzt sie mit der didaktischen Tätigkeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

 


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10. Juli 2016
Sonntag, 18:00 Uhr

Trio Levin-Drescher-Dupree

Elya Levin, Flöte
Simone Drescher, Violoncello
Frank Dupree, Klavier


Franz Schubert
(1797-1828)

Wanderer-Fantasie, op. 15 (D 760)
für Klavier Solo
Allegro con fuoco ma non troppo
Adagio
Presto
Allegro

Carl Maria von Weber
(1786-1826)
Trio g-Moll, op. 63
Allegro moderato
Scherzo. Allegro vivace
Schäfers Klage. Andante espressivo
Finale. Allegro

Pause

 
Claude Debussy
(1862-1918)
Prélude à l’après-midi d’un faune
(Bearbeitung für Flöte, Violoncello und Klavier)
Heitor Villa-Lobos
(1887-1959)
Assobio a Jato für Flöte und Violoncello W 493
Allegro non troppo
Adagio
Vivo
Jean Francaix
(1912-1997)
Trio für Flöte, Violoncello und Klavier
Allegro
Teneramente
Scherzando
Transition. Andante-Subito vivo


Queenz of piano

Elya Levin (*1990), Flöte, geboren in Tel Aviv/Israel, erhielt seinen ersten Querflötenunterricht 1999-2003 bei Peretz Yaron, später bei Boaz Meirovitch an der Buchman-Mehta School of Music Tel Aviv. 2008-2012 folgte das Bachelor-Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe und seit 2013 das Masterstudium bei Davide Formisano an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er gewann den 1. Preis beim Internationalen Budapest Flötenwettbewerb und wurde 2014 Finalist und Stipendiat des 40. Deutschen Musikwettbewerbs.

Simone Drescher (*1990), Violoncello, war von 2003-2009 Jungstudentin bei Gotthard Popp an der Hochschule für Musik Detmold, danach an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2009-2014 folgte das Diplomstudium bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und seit 2014 das Master-Studium bei Troels Svane an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie konzertiert als Solistin mit verschiedenen Orchestern und wird zu bedeutenden Festivals eingeladen. Sie ist mehrfache Preisträgerin von renommierten Wettbewerben und wurde 2014 in die 59. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Frank Dupree (*1991), Klavier, geboren in Rastatt, erhielt seinen ersten Klavierunterricht ab dem Alter von 6 Jahren bei Sontraud Speidel, Karlsruhe. Seit 2011 absolviert er das Bachelor-Studium an der HfM Karlsruhe. Er ist bekannt für seine bemerkenswerte musikalische Reife und den außergewöhnlichen Facettenreichtum, der sowohl sein Klavierspiel wie auch sein gesamtes musikalisches Schaffen auszeichnet. Er ist Preisträger von über 60 nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. 2014 wurde er einziger Preisträger beim 40. Deutschen
Musikwettbewerbs und wurde in die 59. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Als Solist konzertiert er mit renommierten Orchestern; als gerade erst 13-jähriger führte er Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll in Nancy (Frankreich) und in der Alten Oper Frankfurt auf.




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31. Juli 2016
Sonntag, 18:00 Uhr

Saxophonkonzert
Die Meister des Klassischen Saxophons

Arno Bornkamp, Saxophon
Vincent David, Saxophon
Jan Schulte-Bunert, Saxophon

François Couperin
(1668-1733)
Les Barricades Misterieuses für Saxophonquartett
arr. Christoph Enzel
Georg Friedrich Händel
(1685-1759)
Sonate in F-Dur, HWV 370
Adagio
Allegro
Largo
Allegro
Vincent David, Sopransaxophon
Stanislav Boianov, Klavier
Robert Schumann
(1810-1856)
Dichterliebe
Jan Schulte Bunert, Sopransaxophon
Floran von Radowitz, Klavier
Paul Hindemith
(1895-1963)
Sonate für Bratsche und Klavier, op. 11, Nr. 4
Fantasie
Thema mit Variationen
Finale mit Variationen
Arno Bornkamp, Baritonsaxophon
Stanislav Boianov, Klavier

Pause

 
Paul Hindemith
(1895-1963)
Sonate für Violine und Klavier, op. 11 Nr. 1
(arr. Adrian Tully)
Frisch
Im Zeitmaß eines langsamen, feierlichem Tanzes
Arno Bornkamp, Sopransaxophon
Stanislav Boianov, Klavier
John Anthony Lennon
(1950-1979)
Distances within me
Jan Schulte Bunert, Altsaxophon
Stanislav Boianov, Klavier
Bela Bartok
(1881-1945)
Sechs rumänische Volkstänze
Bot tánc/Jocul cu bâta
Brâul
Topogó/Pe loc
Bucsumi tánc/Buciumeana
Román polka/Poarga
Aprozo/Maruntel
Vincent David, Sopransaxophon
Stanislav Boianov, Klavier
Dmitri Schostakovitsch
(1906-1975)
Aus dem Klavierquintett op. 57
Fuga
Scherzo
Jan Schulte Bunert, Sopransaxophon
Vincent David, Altsaxophon
Simone Müller, Tenorsaxophon
Arno Bornkamp, Baritonsaxophon
Florian von Radowitz, Klavier


Arno Bornkamp Vincent David Jan Schulte-Bunert

Arno Bornkamp aus Holland studierte Klassisches Saxophon in Amsterdam, Frankreich und Japan. Er hat viele Auszeichnungen erhalten und gilt als einer der einflussreichsten Solisten im klassischen Repertoire. Er arbeitet eng mit Komponisten zusammen, und verschiedenste Werke wurden eigens für ihn geschrieben. Seit 1995 ist er Professor für Saxophon am Konservatorium von Amsterdam und gibt als international anerkannter Lehrer Meisterklassen auf der ganzen Welt.

Vincent David studierte in Paris und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Er arbeitet mit verschiedenen Komponisten zusammen und improvisiert Jazz und kontemporäre Musik. Er gibt Meisterkurse rundum die Welt.

Jan Schulte-Bunert ist Preisträger von vielen nationalen und internationalen Wettbewerben. Als Solist tritt er regelmäßig mit renommierten Orchestern auf, u.a. mit dem Radio-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn und dem Staatstheater Saarbrücken. Seit 2002 wirkt Jan regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern mit und folgt Einladungen zu Meisterklassen in den USA, Europa und Asien.



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11. September 2016
Sonntag, 18:00 Uhr

Klavierduo Stegmann

Karolin Stegmann, Klavier
Friederike Stegmann, Klavier

Franz Liszt
(1811-1886)
Ungarische Rhapsodie Nr. 2
für Klavier zu vier Händen
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756-1791)
Sonate D-Dur für 2 Klavier, KV 448
Allegro con spirito
Andante
Molto Allegro
Darius Milhaud
(1892-1974)
Scaramouche (Suite pour deux piano)
Braziliera

Pause

 
Witold Lutoslawski
(1913-1994)
Variations on a theme by Paganini
Sergej Rachmaninov
(1873-1943)
Suite No. 1 op. 5 (Fantaisie-tableaux)
Barcarolle
La nuit…l’amour
Les larmes
Pâques
Ástor Piazzolla
(1921-1992)
Libertango
Arrangement für zwei Klaviere von Pablo Ziegler


Queenz of piano

Karolin und Friederike Stegmann, Klavier, wurden als Zwillinge 1988 in Lingen an der Ems geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren erhielten sie ihren ersten Klavierunterricht. Nach dem Abitur nahmen sie ihr Schulmasterstudium mit Hauptfach Klavier bei Tilman Krämer an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau auf. Nach erfolgreichem Abschluss studierten sie Master Klavierduo in der Klasse von Hans-Peter und Volker Stenzl an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und bestanden ihre Abschlussprüfung 2015 mit der Note 1,0. Schon früh errangen die beiden zahlreiche Preise. Sie siegten u.a. 2014 beim Tournoi International de Musique in Paris und beim Concorso Pianistico Internazionale in Rom. 2015 beendeten sie den Deutschen Musikwettbewerb in Lübeck als Finalistinnen und wurden in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Auftritte in Fernsehen und Rundfunk sowie zahlreiche Konzerte führen die Zwillingsschwestern durch ganz Europa.

 

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